Aktivitäten 2014

Saisonabschluss am 13.12.2014

Mit einem gemütlichen Beisammensein ab 14:00 Uhr in der geheizten Werkstatt mit Punch, Stollen und Schmalzbrot habe wir das Heinkeljahr ausklingen lassen. Da wurde auch schon der Termin für das Heinkelfrühstück mit Ausfahrt festgelegt, es ist Samstag, der 25. April 2015, wie immer in Westerrönfeld. Auch konnte schon der Termin für das Treffen mit unseren Dänischen Heinkelfreunden  bekannt gegeben werden: 24.-26. Juli 2015. Die rege Unterhaltung zeigte, dass Gesprächsbedarf bestand, sei es ein technisches Problem zu klären, das Winterprojekt vorzustellen, Ersatzteilbestellungen zu besprechen usw. Dieses Treffen kurz vor Weihnachten hat allen gefallen, sodass wir es in unsere Planung für 2015 mit aufnehmen.
Leider konnten 3 Heinkler wegen anderer Verpflichtungen und 3 Heinkler wegen Krankheit nicht teilnehmen.
(Wir wünschen gute Besserung)


Abheinkeln am 5. Oktober 2014

Abheinkeln… da stellt sich ja wieder die Frage: „ Wohin rollern wir diesmal?“
Ganz klar, es geht an die See, an die Nordsee. Nachdem die ausgearbeitete Tour nochmal zur Prüfung mit dem Auto abgefahren wurde, stellte sich schnell heraus, die Strecke ist zu lang, das würde uns in Zeitnot bringen und wenn denn noch ein starker Wind das fahren behindert… Es soll ja ein gemütliches Abheinkeln, fern jeder Hetze werden. Also wurde umgeplant und so ging die Tour an die Ostsee zum Bülker Leuchtturm (siehe Einladung.) Bei strahlendem Wetter starteten um 9:00 Uhr in Westerrönfeld, 7 Heinkel, 1 Heinkelgespann und von den Rendsburger Oldtimerfreunden kamen noch 2 BMW Gespanne und natürlich Herwig mit seiner Harley dazu. Auf kleinen Straßen ging es bei Sehehestedt über den Kiel Kanal weiter durch den Dänischen Wohld  und so errreichten wir in gemütlicher Fahrweise gegen 10:30 den  Leuchtturm Bülk. Welche Überraschung: keiner von uns wollte die 98 Stufen zur Turmaussicht erklimmen. Muß ja auch nicht, da die Sicht durch leichten Nebel getrübt war. Nach ausgiebigen Klönschnack und Kaffeetrinken wurde dann um 11:30 gestartet, da einigen schon der Magen knurrte. Auf einer landschaftlich schönen Strecke erreichten wir dann pünktlich um 12:30 Gettorf, wo uns im Adria Grill leckeres Essen erwartete. Auch hier war reichlich Zeit für anregende Gespräche, denn erst gegen 14:00 Uhr starteten wir zur Weiterfahrt nach Osterrönfeld. Allerdings hatten wir diesmal mit der Fähre in Sehestedt nicht so viel Glück wie bei der Hinfahrt, wir müssten eine längere Wartezeit in Kauf nehmen. Um 15:30 erreichten wir dann das Kanal- Cafe in Osterrönfeld. Hier war ein Tisch für uns reserviert, sonst hätten wir wohl wegen Überfüllung auf Grund des schönen Wetters, kein Platz gefunden. Nachdem jeder sein Getränk und Kuchen bestellt  hatte, trauten wir unseren Augen nicht, das war ja kein Tortenstück, das war ja bald eine halbe Torte, so groß sind die Stücke in diesem Cafe. Danach dann allgemeiner Aufbruch mit dem Tenor: „ bestes Wetter, super ausgewählte Strecke, gute Gespräche, hat wieder richtig Spaß gemacht“.
Ja, so soll Abheinkeln sein.


Am 28.08.14 sind wir gegen 8:00 Uhr in Westerrönfeld gestartet. Das waren Rolf mit Ehefrau Brigitte als Sozia, (103/A1) ,Gerd mit Enkel im Gespann (103/A2), Hans (103/A2, Mattis (103/A1), Manfred (103/A2). In Schleswig beim „Turm“ stieß dann noch Carsten dazu (103/AO). Es war von vornherein klar, dass wir als Zwischenstopp einmal vor dem Treffen übernachten wollten. Zum einem, da zwei  „Neulinge“ dabei waren, die so eine lange Tour bisher nicht gefahren sind und dann musste ja auch noch darauf geachtet werden, wie verhält sich das Gespann mit Gerd und seinem Enkel, 190cm, 95 Kg. Außerdem wollten wir ja auch nicht rasen, sondern die Fahrt genießen mit genügend Pausen, so dass auch die Raucher auf Ihre Kosten kommen und die anderen sich um Ihr leibliches Wohl kümmern konnten. Nachdem der Nebel sich gelichtet hatte und die Sonne schien, sind wir nach ca. 220 Km, natürlich mit Zwischenstopp für das obligatorische „Hot Dog“ fassen in unserem Motel in Horsens angekommen. Nach dem Abendessen in der Stadt haben wir dann den Abend in gemütlicher Runde ausklingen lassen. War schon richtig urig das Motel, alles noch im Stil der siebziger Jahre, aber sauber und ordentlich. Nach dem Frühstück machten wir uns dann bei Nieselregen auf den Weg nach Peterstrup zum Treffen. Die Fahrt verlief aber leider nicht so, wie wir gedacht hatten: Es fing an in Strömen zu regnen um dann mit voller Wucht auf uns nieder zu prasseln, es krachte richtig auf Helm und Roller. Zügiges fahren war natürlich unmöglich, dafür hätten wir ein Boot gebraucht. Nach einigen Irrfahrten erreichten wir dann endlich das Gelände von Klaus in Pederstrup. Trotz Regenzeug gab es keinen, der nicht bis auf die Unterhose klitschnass war, spaßig war das nun überhaupt nicht. Zwangsläufig tauchte da sofort die Frage auf: „Wie kriegen wir bloß unsere Klamotten wieder trocken?“ Hierfür gab es eine ganz praktische Lösung: In Klaus seiner großen Werkstatt stand ein wunderschöner gusseiserner  Ofen, der wurde angemacht und alle Sachen zum Trocknen aufgehängt, das sah aus wie in einer Räucherkammer. Mit der Unterkunft war es denn auch so eine Sache: Rolf mit Frau in eine kleine Gartenbude und für uns sechs Männer standen zwei etwas ältere Wohnwagen bereit, aber zwei Männer in einem kleinen Doppelbett – unmöglich. Da Klaus noch zwei große Gästebetten hatte, haben wir diese kurzerhand in der Werkstatt aufgestellt. Darauf  schliefen dann Mattis und Manfred. Wir haben super geschlafen, denn der Raum war ja schön warm. In der Zwischenzeit hatten die Dänischen Heinkelfreunde Ihre Zelte auf der klitschnassen Wiese aufgebaut, Freude kam da nicht auf, denn es regnete ununterbrochen. Am Abend dann das obligatorische Grillen und gemütliches Beisammensein. Hierfür  hatte Klaus einen Werkstattnebenraum prima für hergerichtet. Hier haben wir auch unser Gastgeschenk überreicht, denn es ist nun schon das 12.Treffen mit den Dänen. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen sind wir dann zur Ausfahrt gestartet.  Die „Klamotten“ waren bis auf einige Ausnahmen fast alle trocken und konnten wieder angezogen werden. Zuerst zu einem Oldtimerfreund mit Mopeds und danach zur Besichtigung eines Torfmuseums. Da es Mittag war, hatte Klaus leckere Smorrebrod für uns alle bereit. Weiter ging es zu einem Campingplatz der nur für Motorradfahrer ist. Der Platz war richtig voll, alle mit Zelt und es kamen immer neue Fahrer. Es war eine bunte Vielfalt an Motorrädern, überwiegend schwere Maschinen, größtenteils mit Beiwagen. Gerade nachdem wir wieder auf dem Gelände angekommen waren, fing es wieder an zu regnen, aber das störte uns nun ja nicht weiter, außer “ Hoffentlich ist es morgen bei der Rückfahrt trocken!“ Abends dann wieder grillen und dazu sehr leckere Salate. Nach dem Frühstück am Sonntag dann allgemeiner Aufbruch, auch die Dänen mussten ihre nassen Zelte abbauen und in Ihrer Kabine  verstauen. Wir machten uns auch zügig auf den Weg, denn vor uns lagen ja ca. 330 km. Bei relativ gutem Wetter und Tankzwischenstopp erreichten wir dann Krusa um hier noch einen Hot Dog zu essen. Weiter ging die Fahrt bis kurz vor Schleswig, da gab das Gespann auf. Benzin war alle, Gerd hätte noch in Krusa tanken sollen, ist irgendwie untergegangen. denn das Gespann brauchte doch 5,5 bis 6 Liter. Kurzerhand zapfte Carsten einen Liter bei sich ab und schon ging es weiter bis zur Tankstelle in Busdorf. Alles in allem war das wieder ein gelungenes Treffen, auch wenn wir gerne auf den Regen verzichtet hätten. Außer dass Benzin fehlte und eine Motorbefestigung beim Gespann erneuert werden musste, gab es keinerlei Ausfälle.
Alle sind wieder gut zu Hause angekommen und wollen unbedingt nächstes Jahr wieder dabei sein.


Heinkel Jahrestreffen am 5.Juni 2014

Rolf mit seinem 103A1, Gerd mit seinem neuerworbenem Gespann (Feuertaufe) und Manfred mit seinem 103A2 machten sich am Donnerstag gegen 8:00 Uhr auf zum Jahrestreffen in Syke. Für Rolf und Gerd war es die erste Teilnahme an solchem Treffen. Unsere Befürchtungen (wegen des Gespanns) auf eine lange Wartezeit bei der Fähre Glückstadt-Wischhafen haben sich nicht bewahrheitet, wir konnten uns einer Gruppe von ca. 25 Motorradfahrern aus Rendsburg anschließen und praktisch sofort auf die Fähre fahren. Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir dann am frühen Nachmittag das Veranstaltungsgelände. Hier konnten wir dann auf einer nassen Wiese (es hatte ja noch bis einem Tag vorher ordentlich geregnet)
unsere Zelte aufbauen. Die Organisation der Bremer Heinkelfreunde war hervorragend und das das Essen war absolute Spitze. Auch die angebotenen Touren waren sorgfältig ausgewählt und das Abfahren machte richtig Spaß.
Es ist immer wieder ein Erlebnis, die Freunde aus „alten Heinkeltagen“ wieder zu treffen und mit ihnen zu plauschen. Viele neue Kontakte haben sich darüber hinaus ergeben. Während der ganzen Zeit herrschte eine fröhliche Stimmung, so dass die 3 Tage viel zu schnell rum waren. Uns hat es jedenfalls riesigen Spaß gemacht dabei zu sein. Auch die Rücktour am Sonntag verlief reibungslos, abgesehen von einer 20minütigen Wartezeit an der Fähre. Ob wir uns in unserem Alter das Zelten nochmal antun, ich glaube nicht, es gibt ja auch andere Lösungen.


Heinkelfrühstück am 26. April 2014 in Westerrönfeld

19 Heinkler plus 2 Mopeds und ein Opeloldtimer(Roller wird gerade überholt) ließen sich auch dieses Jahr das Treffen nicht entgehen. Es ist übrigens das 10.Treffen! Diesmal kamen die Teilnehmer aus „Halb-Schleswig-Holstein“: Lübeck, Bad Bramstedt, Itzehoe, Bad Malente, Kiel, Neumünster, Norddeich, Albersdorf, Schuby, Kropp, Selk, Borgstedt.
Wie rauszuhören war, hat allen schon die Anfahrt riesigen Spaß gemacht, da ja schon früh am Morgen die die Sonne lachte.
Empfangen wurden die Heinkelfreunde auch dieses Jahr von unserem Heinkelfreund Lutz und seinem Freund mit toller Unterhaltungsmusik. Die Krönung war allerdings, dass Lutz eigens ein Heinkellied komponiert hatte, das riesigen Beifall fand.


Nach der üblichen Begrüßung und Rollerbegutachtung wurde erstmal ausgiebig gefrühstückt. Für die Technikfreaks gab es danach einige Informationen z.B. über

  • Ventilführungen prüfen und erneuern
  • Kolben- u. Zylinderprüfung
  • Ventilprüfung
  • Blinkgeber und Warnblinkanlage
  • Kurbelwellenkäfig

Auch von den Teilnehmern kam noch manch gute Anregung bzw. Vorschlag. Hier zeigt sich wieder einmal, dass Offenheit sich bezahlt macht, denn lt. Aussage eines Teilnehmers gibt es leider ja immer noch Heinkler, die Ihr Wissen nicht preisgeben wollen. Deshalb werden wir in naher Zukunft nochmal ein Technikseminar abhalten. Auch wurde auf das Heinkel-Jahrestreffen und auf das Treffen mit den Dänischen Heinkelfreunden hingewiesen.
Um 12:30 wurde dann zur Ausfahrt gestartet und wieder war die Presse anwesend, Bericht wird in den nächsten Tagen in der Zeitung stehen.
Die Fahrt ging von Westerrönfeld über Schülp am Nord Ostsee Kanal entlang bis zur Kanalfähre Breiholz. Nach kurzer Wartezeit konnten wir alle mit der Fähre übersetzen und weiter ging die Route über Lohklindt, Hörsten und wieder am Kanal entlang nach Rendsburg zum Schifffahrtsarchiv.
Hier wurden wir schon von dem Leiter Herrn Gudd erwartet, der uns ausführlich, kompetent und mit launischen Einlagen die “Rendsburger Schifffahrt“ näher gebracht hat. Das Museum, welches sich in einem Altbau befindet und über 3 Stockwerke geht, entstand auf Privatinitiative der Reederei Dr. Schlüter aus Rendsburg. Hier fand dann auch die allgemeine Verabschiedung statt. Die Resonanz der Veranstaltung war überwältigend, Mails, Anrufe etc. am Abend.


Nachtrag
Ein Heinkelfahrer hatte leider einen Ausfall zu beklagen. Der Zündfunke war weg. Zündung, Kondensator und Zündspule waren ok. Wie sich dann später herausstellte: Es war der Kerzenstecker, der seinen Dienst verweigerte!
Neuer Kerzenstecker und schon lief der Heinkel wieder.
Das ist jetzt schon der dritte Roller, bei dem der Kerzenstecker die Ursache war.

Grünkohlessen am 31.Januar 2014

Wie auch schon in den vergangenen Jahren haben die Heinkelfreunde Rendsburg zusammen mit den Oldtimerfreunden Rendsburg das leckere Grünkohlessen genossen. Der Schülper Kroog hat sich in diesem Jahr selbst übertroffen, denn die einhellige Meinung der rund 60 Teilnehmer war: “So lecker habe ich lange keinen Grünkohl mehr gegessen“. Auch an anregenden Gesprächen hat es nicht gefehlt, sowie ein Blick auf die geplanten Aktivitäten 2014. Das war ein rundum gelungener Abend.

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